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Jahrgänge + Jahrgangsbewertung

JAHRGANG 1999

Offizielle Beurteilung des Jahrgangs: "GUT".

Menge des zugelassenen Weins: 215,34 Millionen Liter.

- Rotwein: 187,51 Millionen Liter.
- Weißwein: 12,25 Millionen Liter.
- Rosé: 15,58 Millionen Liter.

Der Wachstumszyklus der 99er Ernte begann mit einer guten Holzreife des Vorjahres und mit ausreichenden Niederschlägen während der Wintermonate, was zu einem guten Austrieb führte. Die weitere Entwicklung der Reben kann bis zum 16. April als korrekt bezeichnet werden. An diesem Datum kam es jedoch zu einem heftigen Frost, der praktisch das gesamte Herkunftsgebiet betraf; lediglich die höchstgelegenen Zonen über 500 m blieben davon teilweise verschont. Dieser Frost erwies sich dann auch als der entscheidende Faktor des ganzen Erntejahres mit starken Auswirkungen auf den gesamten Wachstumszyklus und den Ernteertrag. Glücklicherweise erholten sich die Reben nach dem Frosteinbruch hervorragend, allerdings eher unregelmäßig in Bezug auf ihre Produktivität, wobei Faktoren wie das Alter des Weinberges, die Lebenskraft der Rebe und die Rebsorte von entscheidender Bedeutung waren.

Der Knospenaustrieb war unregelmäßig und die Anzahl sowie die Größe der Trauben war extrem unterschiedlich. Dies führte zu einer sehr ungleichmäßigen Entwicklung der verschiedenen Weinberge und Rebsorten, die sich jedoch im Laufe des Jahres langsam anglich und schließlich zum Zeitpunkt der Weinlese zu vergleichbaren Reifebedingungen führte. Der Fruchtansatz kann allgemein als gut bezeichnet werden, und der Gesundheitszustand der Reben präsentierte sich bis zur Beerenreife äußerst positiv. Letztere begann mit etwas Verspätung und war als Folge des Frostes sehr unregelmäßig. Der Reifeprozess war dann im Allgemeinen zufrieden stellend und die Entwicklungsunterschiede verringerten sich.

Die Weinlese begann am 15. September und dauerte bis in die letzte Oktoberwoche und sie stand unter dem Zeichen wechselhafter Wetterbedingungen; aus diesem Grund war ein abgestufter Ernteprozess in Abhängigkeit vom unterschiedlichen Reifegrad zwischen der vom Frost betroffenen und der nicht betroffenen Lagen notwendig. Obwohl in Jahren mit wichtigen Witterungsereignissen normalerweise höhere Qualitätsunterschiede auftreten, gelangte das Traubengut generell mit einem angemessenen Reifegrad und in einem guten Gesundheitszustand in die Kellereien. Ein wichtiger Teil davon wies hinsichtlich der Qualitätsparameter wie Alkohol- und Polyphenolgehalt sogar äußerst positive Werte auf, die den Fassausbau dieser Weine nahe legte. Die Ertragsmenge von 305 Millionen Kilogramm Trauben lag ungefähr ein Viertel unter der Traubenproduktion des Vorjahres und auch das Vermarktungsvolumen lag unter dem Vorjahresvolumen.

Die Beurteilung der Weinernte als "GUT" seitens des Kontrollrats entsprach den Eigenschaften einer Traubenernte, die unter sehr wechselhaften Witterungsbedingungen (Frost im April und Niederschläge im September) zu leiden hatte. Die negativen Einflüsse dieser Faktoren auf den normalen Verlauf des Wachstumszyklus hatte große Qualitätsunterschiede zur Folge. Trotzdem erhielt man einen hohen Anteil an ausbaufähigen Weinen.