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Qualitätskontrolle

Kontrolle im Weinkeller

Jede Kellerei, die Rioja-Weine herstellen und vermarkten möchte, muss im Verzeichnis des Kontrollrats eingeschrieben sein und verschiedene Anforderungen erfüllen. Dazu gehört z.B. die Vorschrift, dass jede Rioja-Kellerei ihren Sitz innerhalb des Herkunftsgebiets haben und durch eine öffentliche Straße von jedem zur Herstellung anderer Weine bestimmten Gebäude getrennt sein muss, denn den Bestimmungen nach darf sich eine Rioja-Kellerei ausschließlich der Herstellung von Rioja-Weinen widmen. Dazu kommen noch eine Reihe anderer Auflagen bezüglich der vorgeschriebenen Einrichtungen zur Herstellung, Alterung und Abfüllung der Weine.

Die Weinkellereien werden in vier Gruppen eingeteilt: Erzeuger (Cosechero), Genossenschaften (Cooperativa), Wein verarbeitende Kellereien (Almacenista) und Wein bereitende Kellereien (Criador). Um zur letzten Kategorie zu gehören, muss ein Weinkeller über mindestens 50 Eichenfässer mit einem Fassungsvermögen von 225 Litern (sog. Bordeaux-Fässer) sowie über einen Lagerbestand von mindestens 22.500 Litern Wein verfügen. Die Kontrolle der Alterungszeit des Weins, die zur Verwendung des entsprechenden Rückenetiketts berechtigt, wird mit Hilfe von Datenblättern realisiert, auf denen alle Zwischenstationen des Weins eines Jahrgangs innerhalb der Kellerei festgehalten werden, bevor dieser auf den Markt kommt (Tank, Fass, Flasche, Etikettierung, …). Diese Datenblätter werden dem Kontrollrat monatlich zur Datenerfassung vorgelegt, deren statistische Auswertung wiederum einen komplexen Einblick in die Situation der einzelnen Kellereien (Lagerbestände, Vermarktung der verschiedenen Weintypen und -kategorien usw.) sowie des gesamten Herkunftsgebiets ermöglicht.

Die technischen Behörden des Kontrollrats führen regelmäßige Inspektionen durch, um vor Ort die Lagerbestände der verschiedenen Weintypen und Jahrgänge sowie die Anzahl der Eichenfässer, Flaschen und Rückenetiketten festzustellen und auf diese Weise die Richtigkeit der von den Kellereien gemachten Angaben zu überprüfen. Auch die Weinbewegungen zwischen verschiedenen Kellereien (vor allem Verkäufe von Erzeugern und Genossenschaften an Wein ausbauende Kellereien) wird kontrolliert und unterliegt der Bewilligungspflicht des Kontrollrats. Das Endprodukt wird mit Hilfe von Weinproben einer analytischen sowie organoleptischen Prüfung unterzogen, sowohl im Weinkeller selbst als auch an den Verkaufsstellen des in- und ausländischen Marktes. Alle von den Kellereien für die Vermarktung ihrer Weine verwendeten Rückenetiketten müssen vom Kontrollrat zuvor genehmigt werden. Darüber hinaus werden auch die Herkunftszertifikate für den Export in Drittländer von diesem Organ ausgestellt.